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Long Horn Gin & Night Life Blog

Wie der Gin nach Deutschland kam

Vielfältige Ginsorten aus aller Welt im B10 Leipzig

Deutschland und Gin passen auf den ersten Blick nicht so recht zusammen. Wer an Gin denkt, assoziiert das alkoholische Getränk sicher zunächst mit Großbritannien, Queen Mum und London Dry Gin. Kennt Ihr Euch dagegen mit Gin ein wenig aus, denkt Ihr auch an Genever aus Holland. Und auch in Deutschland gibt es viele kleine und größere Destillerien, in denen Gin in vielen Variationen hergestellt wird. Wir hier in Leipzig produzieren mit LONG HORN einen hochwertigen Gin, den Ihr vor Ort kaufen oder online bestellen könnt. Und damit stehen wir in der altbewährten Tradition unseres Namensgebers und Unternehmensgründers Wilhelm Horn, der bereits 1923 mit der Herstellung und dem Vertrieb alkoholischer Genussmittel begann.

Hier könnt Ihr unseren Long Horn Gin kaufen.

Die historischen Quellen des Gins

Ursprünglich stammt der Wacholderschnaps, der auch als Genever bekannt ist, aus den Niederlanden und wurde erstmalig Mitte des 17. Jahrhunderts erwähnt. Er wurde vermutlich vom Naturwissenschaftler und Arzt Francois de la Boe erfunden, der den Wacholderbrand gegen Magenbeschwerden einsetzte.

Zur damaligen Zeit wurde Holland von britischen Soldaten im Krieg gegen Spanien unterstützt, die den Gin wahrscheinlich als Medizin auf die Insel mitbrachten und der sich dann dort schnell großer Beliebtheit – allerdings als Genussmittel – erfreute. Auch die Herstellung wurde kontinuierlich verfeinert. So wurden zum Beispiel Kupferkessel für eine drei- bis vierfache Destillation verwendet. Wegen hoher Getreideproduktion waren die Preise hierfür niedrig. Zudem wurde der Überschuss zur Herstellung von Alkohol verwendet, was dazu führte, dass der Schnaps zu Anfang des 18. Jahrhunderts immer billiger wurde. Gin war zeitweilig sogar billiger als Bier!

Gin Lane William Hogarth

Gin Lane von William Hogarth (Stahlstich um 1860) Quelle: Wikimedia Commons.

Der durchschnittliche Konsum in Großbritannien verzehnfachte sich während der so genannten “Gin-Epidemie” zwischen 1700 und 1750. Allein die erwachsene Londoner Bevölkerung konnte sich mit einem Pro-Kopf-Konsum von unglaublichen 90 Liter Gin pro Jahr (!) rühmen. Natürlich ließen die gesundheitlichen und sozialen Probleme, vorwiegend unter der ärmeren Bevölkerung, nicht lange auf sich warten. Gin bekam den wenig charmanten Beinamen “Mutters Ruin” und die Regierung entschied sich deshalb zu deutlichen Maßnahmen, um den Ginverbrauch zu reduzieren. Sie erhöhte die Steuern und führte Schanklizenzen ein. Der Verkauf und Verzehr von schwarzgebranntem Gin wurde verboten.

Toll geschrieben und sehr lehrreich: „Spirits“ von Joel Harrison und Neil Ridley. Erschienen im Hallwag Verlag. Hier als E-Book.

Traditionelle Ginherstellung in Deutschland

Gin ist ein Bestandteil vieler klassischer Cocktails und Longdrinks. Auch in Deutschland wird seit vielen Jahren Gin hergestellt, auch wenn Ihr vielleicht bisher dachtet, er stammt ausschließlich aus Großbritannien oder den Niederlanden. Traditionell wird in Deutschland schon seit vielen Jahrhunderten Schnaps gebrannt. Deutsche Obstbrände sind überall auf der Welt berühmt. Korn wird bereits seit dem 15. Jahrhundert hergestellt, also schon 200 Jahre länger als Gin und Genever. Es gibt auch in Deutschland viele Gin-Liebhaber, die sich der Produktion des Getränks widmen. Die kleinen Unternehmen haben ihre Leidenschaft für Gin zur Berufung gemacht und mitsamt Kupferkesseln ihre eigenen Destillerien eröffnet. Mittlerweile gibt es mehr als 100 kleine, mittlere und große Gin-Destillerien in ganz Deutschland.

Hier geht es zur aktuellen Gin-Karte der gintlemen.com

Vermutungen, wie der Gin nach Deutschland kam

Genaue Hinweise, warum Gin sich in Deutschland etablierte und so beliebt ist, gibt es leider nicht. Es ist durchaus möglich, dass das Getränk sich ähnlich, wie der Genever von Holland nach Großbritannien kam, auch in Deutschland verbreitete. Die englischen Soldaten, die den Niederländern im Achtzigjährigen Krieg zur Seite standen, haben ihn zur damaligen Zeit nach Großbritannien mitgenommen und zum Gin verfeinert. Etwa 300 Jahre später kam der Gin durch die Engländer und Amerikaner zurück und zwar mit der Besatzung ins Deutschland der Nachkriegszeit. Neben Kaugummi, Coca Cola, Schokolade, Zigaretten und Nylonstrümpfen war auch der Gin im Care-Paket sehr begehrt. Und heute ist der Gin&Tonic der beliebteste Longdrink in deutschen Bars.

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